CapeTown 2010
Helmut Kernder
H-Jürgen Rubin

 


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13.03.2010 Samstag


Das Gebläse der Klimaanlage störte die Nachtruhe keineswegs. Im gekühlten Raum ließ sich prima schlafen. So begann der Samstag mit der Qual der Wahl am Frühstücksbüffet. Ausreichend gestärkt mit bester Laune ging es los, um die Ecke zur Deutschen Buchhandlung Naumann.

 

 Hier bekamen wir das Busticket und den Fahrplan der City-Sightseeing-Tour. Wir wollten die zwei Tageskarten, um am Sonntag nochmals zum Botanischen Garten Kirstenbosch zu fahren, das ging nicht. Am Sonntag wäre ein Fahrradrennen in der Stadt und die Busse würden nicht fahren. An diesem Fahrradrennen nehmen ca. 35.000 Fahrer teil Start ist in der Innenstadt und das Ziel am Sea Point. Profiteams, Amateure und bunte Gruppen, Rennräder, Tandem, Mountainbikes und auch normale Fahrräder, ein riesiges Event in der Stadt. Der Wendepunkt war im Naturpark Kap of Hope Mit dem nächsten Bus ging es los, durch die Stadt bis zur Talstation der Seilbahn, die hinauf auf den Tafelberg fuhr. Keine gute Sicht, also fuhren wir erst mal weiter. Wir drehten die ganze Runde. Mit Kopfhörern konnten wir der Rundfahrt folgen und bekamen viele Informationen zur Stadtgeschichte.

 Während der zweiten Runde stiegen wir am Atlantikstrand aus, bummelten ein wenig und fuhren weiter.

 Um die Mittagszeit waren wir an der Waterfront. Hier kauften wir uns einen kleinen Imbiss, Brot, Käse, Teilchen und schlenderten ein wenig herum. Plötzlich hörten wir Gelächter und sahen neben Jürgen einen älteren Pantomimen der Jürgen hinterherlief und seine Bewegungen nachmachte. Das war einfach Spitze. Wir schauten Ihm noch eine ganze Weile zu und freuten uns mit allen anderen Zuschauern. Da kam mir der Gedanke, dass müssten wir fotografieren. Jürgen fand die Idee gut. Also schlich ich mich seitwärts an dem Pantomimen vorbei und kam wieder zurück mit der Hoffnung, dass er mich entdeckte und mir hinterherlief. Es war uns gelungen. Die Leute lachten. Er und ich hatten unseren Spaß dabei. Wahrscheinlich hat er gemerkt was ich vorhatte und machte Klasse mit. Zum Abschluss umarmte er mich, dabei merkte ich, das er vollkommen durchgeschwitzt war. Das obligatorische Trinkgeld viel etwas größer aus, aber die Freude war es wert.

 Unsere Rundreise durch die Stadt ging weiter, bis sich am Nachmittag der Himmel aufklärte und der Tafelberg mit wenigen Wolken im Sonnenschein lag. Wir fuhren bis zur Talstation und hoch mit der Seilbahn. Kalter Wind, eine herrliche Rundumsicht erwartete uns. Wir waren beide zu dünn angezogen und fröstelten, ich noch mehr als Jürgen. Hätten wir vorher nachgedacht, wäre die Windjacke selbstverständlich nötig gewesen. Hätte und hat, hinterher ist man immer schlauer. Ist Morgen schöneres Wetter, fahren wir noch mal hoch.

 Mit dem letzten Bus nochmals über die Standpromende, Waterfront fuhren wir zum Haltepunkt am Greenmarket. Die Abendsonne genoss ich am und im Pool des Hotels.

 

Reisebericht Seite 8
 

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Stand: 07.05.10